TL;DR

  • Mehr als 10 Drag Queens sagen Attleborough Pride ab.
  • Der Organisator ist ein Reform-Stadtrat.
  • Die Performer werfen Reform vor, der LGBTQ+-Community zu schaden.
  • Burcham verteidigt seine politische Haltung.
  • Die Veranstaltung wird ohne die Performer stattfinden.

Mit einer schockierenden Wendung der Ereignisse haben mehr als zehn fabelhafte Drag Queens das Handtuch geworfen und Attleborough Pride abgesagt – und das alles wegen des Organisators der Veranstaltung, Daniel Burcham, der inzwischen Reform-Stadtrat ist. Was für ein Skandal! Dieses Pride-Event, das seit sechs Jahren ein fester Bestandteil ist, sieht sich nun mit heftiger Kritik konfrontiert, nachdem Burchams politische Zugehörigkeit bekannt wurde.

Die Performer halten sich nicht zurück und werfen der Reform-Partei vor, „gegen“ die LGBTQ+-Community zu arbeiten. Burcham jedoch bleibt standhaft und besteht darauf, dass die Show weitergehen müsse, selbst wenn das ohne seine geliebten Performer geschieht. „Sexualität bestimmt nicht automatisch politische Überzeugungen“, erklärte er und versuchte, den politischen Sturm herunterzuspielen, der sich um ihn zusammenbraut. Aber mal ehrlich: Kann Pride wirklich unpolitisch sein?

Das Drama begann, als Burcham auf Facebook ein KI-generiertes Poster für die Veranstaltung teilte, auf dem Drag Queens zu sehen waren, die zuvor bereits auf der Bühne standen. Die Queens waren wenig begeistert und erklärten, ihre Bilder seien ohne Erlaubnis verwendet worden. Eine Performerin bemerkte trocken: „Wie kann man eine Partei unterstützen, die der Community aktiv schadet?“ Autsch!

Stealia Jobs, eine ursprünglich aus Polen stammende Drag Queen, äußerte ihre moralische Entrüstung und sagte: „Es fühlt sich einfach falsch an, mit jemandem zu arbeiten, der mit einer Partei zusammenarbeitet, die aktiv gegen Menschen wie uns kämpft. Besonders jemand wie ich, der nicht in diesem Land geboren wurde – ich bin ihr Feind Nummer eins.“ Das ist mal echte Loyalität gegenüber der Community!

Öl ins Feuer goss außerdem die jüngste Entscheidung der Partei, die Pride-Flagge nicht mehr am County Hall zu hissen. Burcham verteidigte diesen Schritt und erklärte: „Als stolzer schwuler Reform-Stadtrat lehne ich die Behauptung ab, dass die Ablehnung des Hissens der Pride-Flagge am County Hall irgendwie anti-schwul sei. Das ist überhaupt nicht der Fall.“ Aber kann man einem Stadtrat wirklich trauen, der behauptet, die Pride-Flagge vertrete ihn nicht? Das ist eine gewagte Aussage, aber spiegelt sie die Gemeinschaft wirklich wider?

Während der Countdown für die Veranstaltung im August weiterläuft, bleibt die Frage: Kann Attleborough Pride auch ohne die Queens, die den Glanz bringen, noch ein Fest der Liebe und Akzeptanz sein? Die Zeit wird es zeigen, doch eines steht fest – diese Pride entwickelt sich zu allem, nur nicht zu gewöhnlich. Bleibt dran, um zu erfahren, was in dieser sich entfaltenden Saga als Nächstes passiert!

Was denkst du?
Über den Autor

Emily Chen

Emily Chen ist eine Finanzjournalistin, die sich auf wirtschaftliche Trends spezialisiert hat, die die LGBTQ-Community betreffen. Mit einem Hintergrund in Wirtschaftswissenschaften vom MIT und einem scharfen analytische…

Weitere Geschichten →