TL;DR

  • HelloFreshs Pride-Post geht viral.
  • Das Unternehmen bietet einen Rabattcode für den Pride Month an.
  • Die Reaktionen reichen von Lob bis Empörung.
  • Kritiker werfen der Marke Vulgarität vor.
  • Unterstützer loben die inklusive Botschaft.

Mit einem kühnen Schritt, der sowohl Applaus als auch Empörung entfacht hat, hat HelloFresh das Internet mit seiner frechen Pride-Month-Kampagne im Sturm erobert. Der abonnementbasierte Lebensmittel-Lieferdienst ging kürzlich mit einem Instagram-Post viral, der spielerisch Liebhaber von Analverkehr ansprach, ohne dies ausdrücklich zu sagen. Der Beitrag lautete: „Wir wissen, dass Essen in diesem Monat nicht immer oberste Priorität hat. Das respektieren wir. Aber für diejenigen unter euch, die … vorbereiten … haben wir eine umfangreiche Auswahl an ballaststoffreichen Rezepten verfügbar. Happy Pride.“ Mit über 107.000 Likes und Tausenden Kommentaren ist klar, dass HelloFresh mehr als nur in einem Sinne für Aufsehen sorgt.

Aber wartet, es wird noch saftiger! Nach der überwältigenden Resonanz legte die Marke nach und bot einen Pride-Month-Rabattcode an, wobei sie ihre Follower ermutigte, „BOTTOMSUP“ für ein besonderes Angebot zu verwenden. Das ist mal ernst gemeinte Allyship! 🌈 Das Social-Media-Team hinter dem HelloFresh-Account reagierte prompt auf den Vorschlag eines Fans für einen Rabatt und erklärte: „the comments cooked.“ Und oh boy, haben sie gekocht!

Zu den Unterstützern gehört niemand Geringeres als Plasma, ein Favorit aus RuPaul's Drag Race, der kommentierte: „Girl it’s THEE month for eating.“ Der offen schwule Schauspieler Jason Caceres schloss sich an und bezeichnete die Kampagne als „allyship“ in Aktion. Sogar eine trans Frau gab ihren Segen und sagte: „As a doll, I approve of this message.“ Die positive Stimmung war greifbar; viele lobten die Marke für ihre Kühnheit und ihre Bereitschaft, sich für die LGBTQ-Community einzusetzen.

Doch nicht alle unterstützen HelloFreshs freche Kampagne. Kritiker, darunter anti-LGBTQ+-Stimmen und die selbsternannte „Pawsitively Conservative“-Nutzerin Lacey Lynn, äußerten ihre Abscheu. Lynn ging auf Instagram, um zu verkünden: „@hellofresh you have just disgusted millions of people. Congratulations!“ Unterdessen verurteilte die offen lesbische Aktivistin Ani O'Brien den Post als „regressiv und geschmacklos“ und argumentierte, er festige negative Stereotype über schwule Männer.

Als der Gegenwind zunahm, riefen einige Personen zu einem Boykott von HelloFresh auf, mit Kommentaren wie: „I was getting ready to start my deliveries again. Well, that will not be happening,“ und „This is beyond disgusting. If you have a HelloFresh subscription, you should absolutely cancel it.“ Es scheint, dass man es in der Welt der sozialen Medien nie allen recht machen kann!

Was denkst du also? Ist HelloFreshs Pride-Kampagne ein kühnes Statement der Allyship oder ein verfehlter Humorversuch? Unabhängig davon, wo du stehst, eines ist sicher: Diese Kampagne hat eine Debatte über LGBTQ-Repräsentation im Marketing und die feine Linie zwischen Feier und Kontroverse ausgelöst. Während der Pride Month weitergeht, können wir nur hoffen, dass noch mehr Marken Inklusivität annehmen — vielleicht beim nächsten Mal nur mit etwas weniger Frechheit!

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Über den Autor

Liam O'Connor

Liam O'Connor ist ein Unterhaltungsjournalist mit einem Gespür für die Berichterstattung über LGBTQ-Repräsentation in den Medien. Mit einem Hintergrund in Filmwissenschaften von der NYU und einer Leidenschaft fürs Erzäh…

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